Konzertübersicht Saison 2018 / 2019

08-03-19 18:30

Freitag, 8. März 2019: NEUE PHILHARMONIE Westfalen

Kategorie: Saison 18/19
19:00 Uhr | Eventum Wittlich


Landesorchester Nordrhein-Westfalen

Roman Brogli-Sacher, Dirigent
Julian Steckel, Violoncello

„Aus Böhmen und Mähren“
Einleitung: Ouvertüre zu "Libussa" von Smetana
Friedrich Smetana: "Marsch der Nationalgarde"
Anton Dvorák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Josef Suk: "Scherzo fantastique"
Leos Janácek: "Sinfonietta"

Zwei große klassische Konzerte in Wittlich. Zusammen mit dem Kulturamt der Stadt Wittlich wird der Orchstermärz im März 2019 ausgerichtet. Der Musikkreis  hat das "dogma chamber Orchester" mit Matthias Kirschnereit am Klavier in der Synagoge zu Gast (auf den Orchesternamen klicken).

Entstanden im Jahr 1996 aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen, ist die Neue Philharmonie Westfalen seit mehr als zwei Jahrzehnten fester Bestandteil der Orchesterlandschaft im Ruhrgebiet.

„Wir Tschechen sind ein singendes Volk", sagte Friedrich Smetana. Im nationalen Selbstfindungsprozess der Tschechen spielte die Musik eine wichtige Rolle. Smetanas Oper „Libussa" handelt von der sagenhaften Stammmutter des böhmischen Herrschergeschlechts. Libussa betritt die Szene mit einer mächtigen Blechbläserfanfare. Diese war später Vorbild für Leos Janáceks „Sinfonietta", eine brodelnde Hymne an die Unabhängigkeit der jungen Tschechoslowakei.

Der dritte im Bunde der großen tschechischen Drei ist Antonín Dvorák, der die bezaubernde Volksmusik seines Landes veredelte. Dvoráks Cellokonzert ist ein Meilenstein. Hätte er gewusst, dass man so für dieses Instrument schreiben kann, hätte er längst ein Cellokonzert komponiert - sagte Brahms. Seit er 2010 den ARD- Wettbewerb gewann, gehört Julian Steckel zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation. 2012 erhielt er den ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt. Dvoráks Schwiegersohn Josef Suk kreuzte die rhythmische Kraft der tschechischen Folklore mit der Klangfarben-Raffinesse der Franzosen. Sein „Scherzo fantastique" von 1903 ist ein hinreißendes, brillant orchestriertes Stück: Spukhafte Irrlichter umflackern den eleganten Walzer.

Der Schweizer Roman Brogli-Sacher, Chefdirigent des chinesischen Jiangsu Symphony Orchestra Nanjing, leitet das Konzert als Gast am Pult.

Karten werden ausschließlich über "ticket-regional" verkauft: Konzert Böhmen und Mähren

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